4. Skoda Cup 2013

Knapp 100 Starter waren genannt für das große Saisonfinale des SkodaCups in der „Weißen Mühle“.

LadysCup

Darunter waren auch erfreulicherweise wieder fast zehn Damen, sieben davon alleine im LadysCup.  Wie schon beim ersten Hallenrennnen 2013 wurde diese besondere Klasse wieder nur am Samstag gefahren und erfreute sich größter Beliebtheit.

Neben Ulli Niedermaier, die mittlerweile schon kaum noch aus dem SkodaCup wegzudenken ist, kamen auch viele neue Fahrerinnen wie Vanessa und Alina, sowie Damen, die man sonst eher aus dem Verkauf kennt, wie Inge und Petra dazu. Neben viel Spaß, Gekicher, dem ein oder anderen verlorenen Rad und anderen Pannen, kam es auch zu einem spannenden Dreikampf um den Tagessieg.

Paula Schöntag konnte sich hierbei den ersten Sieg in Lauf 1 sichern, musste sich aber in den folgenden Läufen den Freundinnen Verena und Alina geschlagen geben. Diese beiden ließen es ordentlichen krachen, wobei sich Verenas viele Trainingsstunden mit Daniel (insgesamt eine Halbe) am Ende doch bezahlt machten. So durften sich am Ende des Tages die Estenfelder Damen in folgender Reihenfolge ihre Pokale und Küsse von ihren Freunden/Männern abholen: Verena, Alina, Paula, Ulli, Vanessa, Inge und Petra.

In den Klassen Skoda RS, Rookie und Fun standen Andreas Rosel, Pascal Leibold und Roman Chwalczyk schon vorzeitig als Meister ihrer Klassen fest. Einzig und allein in der 17,5T Klasse gab es noch 3 verschiedene Sieganwärter auf die Meiserschaft aber noch weitaus mehr Anwärter auf den Tagessieg, denn die Klasse war wieder einmal mit allen schnellen lokalen Fahrern besetzt, hinzu gesellte sich noch Stephan Leiber, aus dem Stuttgarter Raum.

Skoda Fun

Trotz der schon feststehenden Meister ging es in allen Klassen heiß her – schließlich gab es die Chance die bereits feststehenden Meister zu schlagen beziehungsweise für die Meister zu beweisen warum sie schon vorzeitig den Sack zu machen konnten. In der Klasse Fun wählte Roman Variante Nummer 2 und dominierte das Rennen wie mittlerweile ja üblich nach Belieben. So stellte er seinen T4 unangefochten auf Startplatz 1. Dahinter reihten sich auf Platz 2 und 3 Julian Schirmer und Matthias Stalla in die Startaufstellung ein, nachdem sie anfangs beide mit den hohen Griffverhältnissen auf dem noch recht neuen Teppich zu kämpfen hatten. Startplatz 4 sicherte sich unser Vereinswebmaster Daniel Seitz. Die Finale entschied unser Zeitnehmer, Rennleiter und Kommentator in überzeugender Manier für sich; das letzte sogar testweise mit 1450 Gramm Fahrzeuggewicht, was ihn keinesfalls langsamer machte.

Skoda Rookie

In Rookie musste sich der neue Meister Pascal, Marco Grimm sowohl in den Vorläufen als auch den Finals geschlagen geben. Marco konnte dadurch das erste Rennen seiner noch jungen RC-Car-Karriere für sich entscheiden. Pascal musste sich mit Platz 2 zufrieden geben, kann sich aber durch die Aussicht auf den Rookie-Meisterpokal der ihm auf der Jahresabschlussfeier verliehen werden wird sicherlich darüber hinwegtrösten. Von Platz 4 ins Rennen gegangen konnte sich der Doppelstarter Felix Schöntag auf den letzten Podiumsplatz vorkämpfen.

Skoda RS

Die RS Klasse war für ein Hallenrennen mit enttäuschend wenigen Fahrern besetzt, nur 10 Fahrer fanden sich für die schnellste Klasse des SkodaCups. Der Mann mit der weitesten Anreise, Merlin Depta aus Hannover, fuhr hier auf einem anderen Niveau als die restlichen Starter und konnte mit fast 2 Runden Vorsprung den TQ-Spot vor Damian und Andreas sichern. Die 7-minütigen Finale beendete er dann sogar mit 3 bis 4 Runden Vorsprung vor seiner Konkurrenz. Dahinter galt es nur das Rennen um Platz 2 zu gewinnen; was Andreas gelang indem er Damian um einen Platz nach hinten verwies.

Skoda 17.5T

Die Klasse mit der höchsten Leistungsdichte und den meisten Siegkandidaten hieß wieder einmal Skoda 17,5T. Hier war es schwierig auch nur ins A-Finale hereinzukommen, denn es gab mehr als 10 Fahrer die das Zeug dazu hatten, jedoch nur 9 Plätze. Dies führte auch zu einem sehr spannenden B-Finale in dem die Geschwister Daniel und Sabrina Fischer die ganzen 7 Minuten über um den Sieg kämpften, was zu den spannendsten drei Finalen des Wochenendes führte. Sabrina startete von 1 gefolgt von ihrem Bruder Daniel, der es in der letzten Kurve schaffte sie noch zu überholen. Sabrina hatte jedoch keinesfalls die Absicht ihrem Bruder den Sieg kampflos zu übergeben und bewies das durch ihren Sieg in B-Finale # 2. Doch das ließ sich Daniel wiederum nicht gefallen und gewann das dritte Finale abermals in der letzten Kurve und wurde so vor Sabrina und Stefan Drdliceck Tagessieger des B-Finales. Was die Spannung angeht waren die B-Finale nicht zu überbieten, aber durchaus waren sie geschwindigkeitsmäßig zu überbieten. Das Starterfeld war so gut besetzt, dass trotz schlechterer Motorisierung die ersten 7 Starter des A-Finales Skoda allesamt schnellere Zeiten fuhren als der zweitplatzierte in der eigentlich schnelleren RS-Klasse aus diesem Grund haben bereits mehrere Fahrer des A-Finales angekündigt ab nächstem Jahr RS aufzumischen. Aber nun zum eigentlichen Renngeschehen:

David startete auf 1 vor Felix auf 3, dahinter gingen Maxi, Michi, Daniel E., Sebbo, Julian und Felix Schöntag an den Start. Platz 2 blieb leer da Stefan Leiber leider nur Samstag kommen konnte. Mit dem dadurch entstandenen Vorsprung konnte David das Rennen von Anfang an kontrollieren und alle 3 Finale gewinnen und dabei die schnellste Rennrunde verbuchen, Felix hatte gute Chancen auf Platz 2, verlor diese jedoch im 3. Finale als er eine andere Karo testete die sein Auto langsamer machte, somit konnte sich Maxi Platz 2 sichern und Felix rutschte auf den bronzenen Platz ab. Zusammen mit dem Rennsieg war für David auch die Meisterschaft gesichert. Die beiden anderen Meisterschaftsanwärter Michi und Maxi kommen in der Meisterschaftswertung mit nur einem Punkt Unterschied auf die Plätze 3 und 2.

Wer nach diesem tollen Rennwochenende schon nach dem nächsten Skodacup sehnt, muss nicht lange warten. Schon in 2 Monaten am 11. und 12. Januar wird mit dem 1. Skodacup 2014 eine neue Saison eingeläutet. Und wem das nicht reicht, kann zwischenzeitlich auch auf unsere Siegerehrung und Jahresabschlussfeier kommen.

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