MST Doppelsieg in Hassfurt

Am vergangen Wochenende rief die TTSC Rennserie zum letzten Asphaltrennen der Saison, und das zum ersten Mal auf der schönen Strecke des ORF Hassfurt. Im Vorfeld machten sich wohl einige Starter Sorgen um das Wetter, denn nur knapp 50 Fahrer waren genannt. Das Wetter war jedoch für den recht späten Renntermin ideal: Sonnenschein unterbrochen von einigen dunklen Wolken, die aber schnell über die Strecke hinwegzogen. Beachtlich war die hohe Starterzahl in der schnelleren STW-Klasse: hier waren rekordverdächtige 17 Nennungen eingegangen, was wohl durch die ebenste und schnellste Strecke im TTSC-Rennkalender erklärt werden kann.

In der TTSC Klasse gingen 6 Fahrer vom MST Estenfeld an den Start. Wie schon in den letzten Rennen war abzusehen das es wieder sehr eng zugehen wird. Im letzten Vorlaufdurchgang konnte sich Roman Chwalczyk vor Pascal Leibold die Pole Position sichern. Ihm folgten auf Platz drei Matthias Raab und auf Platz vier der MSTler Christoph Geißler. Die ersten vier Fahrer trennten nur zehntel Sekunden. Platz sechs nach den Vorläufen konnte sich Sebastian Bauer vom MST Estenfeld sichern. Er war auch derjenige, der an diesem Wochenende die schnellste rennrunde in der TTSC Klasse für sich verbuchen konnte. Matthias Raab und Pascal Leibold gewannen jeweils einen Finallaufdurchgang. Roman konnte sich in den ersten beiden finalen den zweiten Platz sichern. Das letzte A-Finale musste so die Entscheidung bringen. Auch Christoph Geißler hatte noch eine Chance auf den Gesamtsieg. Nach einem Fehlstart im dritten Finale musste dieses nach nur einer Runde abgebrochen und wiederholt werden. Diesmal klappte der Start problemlos bis zur ersten Schikane. Hier krachte es und das komplette Feld, bis auf Roman, war hier verwickelt. So konnte Roman sich vom Feld absetzen und gewann das letzte Finale vor Christoph und Pascal. In der Endabrechnung konnte sich Roman den Tagessieg vor Pascal und Christoph sichern. Das C-Finale gewann souverän Jochen Schwab vom MST Estenfeld. Das Duell der Lahners gewann wieder einmal Papa Thomas vor sohnemann Christoph.

Auch in der STW-Klasse gingen 6 MST’ler an den Start. Die drei Favoriten David Kuschnarew, Felix Schneider und Norbert Baumann waren erwartungsgemäß schon im Samstagstraining stark unterwegs, das versprach spannende Rennaction für den Sonntag. David und Norbert kämpften in den Vorläufen um die heißbegehrte Poleposition, der erste Vorlauf ging an Norbert und die anderen beiden an David. Letzterer stand dann dank des schnelleren Laufs auf Pole gefolgt von Norbert und Felix, der am Sonntag wie vom Pech verfolgt war und nur einen Vorlauf ohne technische Defekte beenden konnte, dabei aber zeigte, dass er genug Speed hatte um noch auf erfolgreiche Finale hoffen zu dürfen. Felix‘ Pechsträhne wollte jedoch auch in den Finalen nicht abreißen, dadurch gingen jegliche Chancen auf ein Podium verloren. Das erste Finale ging dann an Norbert nachdem der Polesetter schon in der ersten Runde ausfiel. Beim zweiten Finale gab es eine Startkollision (mitverursacht durch die viel zu enge Startaufstellung) nach der David mit gemütlichem Vorsprung vor Norbert und … das Rennen beenden konnte. Das dritte Finale war im Großen und Ganzen identisch zum zweiten. Das Endergebnis lautete dann: David vor Norbert und Jochen Wiesner.

Hier noch die Platzierungen aller MST’ler:

STW:

1.David Kuschnarew (TQ)
4.Andreas Rosel
5.Felix Schneider
7.Bauer Sebastian
10.Daniel Seitz
17.Timmy Hon

TTSC:

1. Roman Chwalczyk (TQ)
3. Christoph Geißler
7. Sebastian Bauer
17. Jochen Schwab
23. Thomas Lahner
24. Christoph Lahner

 

Im Rückblick auf die Outdoorsaison bleibt noch zu sagen, dass es die wohl wettertechnisch beste seit einigen Jahren war. Für die Hallensaison kehrt der Skodacup am 2. und 3. November für den 5. Lauf wieder in die weiße Mühle zurück, wo auf der über 400m² großen Teppichstecke zusätzlichen zu den gewohnten Klassen auch wieder der Ladies Cup stattfinden wird. Wer noch nicht genannt ist kann das hier tun.

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