1. Skoda Cup 2014

Am vergangenen Wochenende setzte der MST mit dem 1. Skodacup den Startschuss in die Saison 2014. 90 Starter hatten die Chance ihre Fahrkünste in 4 Klassen mit je 6 Vorläufen und anschließend 3 Finalen für jeden unter Beweis zu stellen.

Schon in den ersten Trainingsrunden war der Griff auf der Strecke sehr hoch, was später einigen Fahrern zum Verhängnis werden sollte. Jedoch war der erste Vorlauf dadurch schon sehr schnell und es war von Anfang an spannende Rennaction geboten.

In Rookie begann der amtierende Meister Pascal da, wo er letztes Jahr aufgehört hatte: Ganz vorne! Denn keiner konnte die schnellere Runde, als er in den Vorläufen fahren. Damit konnte er sich über die Pole, vor dem Estenfelder Nachwuchstalent Marco Grimm und gefolgt von Maik Koller auf 3, freuen.

Skoda Fun sah die üblichen Verdächtigen um den Sieg kämpfen. Allen voran fuhr in gewohnter Manier uns Rennleiter Roman gefolgt von Julian Schirmer und Daniel Seitz. In genau dieser Reihenfolge starteten sie auch vom Grid in die Finale.

RS erlebte im Vergleich zum Vorjahr eine Verdopplung der Starterzahl, da sich wohl viele der schnelleren Skodafahrer nach mehr Leistung sehnten. Somit war es in der schnellsten Klasse alles andere als langweilig. Für eine Weile hielt David den TQ-Spot bis er von Michael mit einer drei Sekunden schnelleren Gesamtzeit unterboten wurde. Im letzten Vorlauf konnte David Michael wiederum knapp mit einer Sekunde unterbieten. Damit stand David vor Michael, Felix und Maxi in der Startaufstellung.

Skoda 17,5T, trotz der Starterwanderung nach RS, und dank einiger neuer Starter kaum in ihrer Größe dezimiert hatte die Geschwister Daniel und Sabrina Fischer sowie Daniel Eggersdörfer als Favoriten. Alle 3 konnten ihrer Rolle gerecht werden und belegten nach actionreichen Vorläufen in folgender Reihenfolge die Startaufstellung: Daniel F. vor Daniel E. und Sabrina.

Nach einer kurzen Mittagspause am Sonntag nahmen die Finale ihren Lauf.

Auch in den Finalen der Rookieklasse konnte Pascal zeigen, dass er nicht umsonst amtierender "Weltmeister" in der Rookie-Klasse ist und gewann alle drei Finale mit sicherem Abstand. Marco Grimm sicherte sich auf gleiche Weise den zweiten Platz auf dem Podium. Dahinter konnte Maik vielleicht etwas durch seinen Doppelstart abgelenkt seinen Startplatz #3 nicht ins Ziel retten, denn Peter fuhr als schnellster Ü40 Fahrer der Klasse vom 5. Startplatz aus ein sauberes Rennen und konnte so den letzten Podiumsplatz ergattern.

In Skoda Fun fuhr Roman ein einsames Rennen an der Spitze. Aber dahinter entbrannte ein heißer Kampf um Platz 2 zwischen unserem Webmaster Daniel Seitz und Julian Schirmer. Finale #1 ging an Daniel, Julian konterte in Finale N#2. Im 3. und entscheidenden Finale zeigte Daniel die besseren Nerven und sicherte sich erneut eine zweite Position und damit auch den silbernen Podiumsplatz hinter Roman und vor Julian.

In den RS Finalen wurde der bereits anfangs hohe Griff vielen Fahrern nun zum Verhängnis, denn wer nicht vorsichtig war, brachte sein Auto sogar ohne Curbberührung schon zum Kippen und somit oft auch ins Aus um den Titelkampf. Trotzdem war eine deutliche Verbesserung des Fahrerfeldes merkbar, nicht nur der Speed nahm zu, denn diesmal hätte es kein 17,5 Skodafahrer ins RS A-Finale geschafft, sondern auch die Abstände waren enger denn je. Die beiden Vorlaufschnellsten trennten gerade mal eine Sekunde über einen kompletten Lauf. Im ersten Finale konnte David gewinnen, da Felix und Michael unter zuvor beschriebenen "traction rolls" litten. Maxi bewies von 4 gestartet, dass es nicht immer das neueste Material sein muss und wurde mit seinem über 2 Jahre alten Xray zweiter. Michael erholte sich und wurde dritter.
Im zweiten Finale konnte sich David am Start leicht absetzen, wurde aber nach 2 Minuten von Michael eingeholt und massiv unter Druck gesetzt, durch Probleme beim Überrunden fiel Michael jedoch etwas zurück. Maxi wurde in diesem Lauf dritter.
Im letzten Finale galt es noch die restlichen Podiumsplätze zu besetzten. Maxi bewies von 5 gestartet wieder einmal mit seinem über 2 Jahre alten Xray, dass es auch mit geringeren Investitionen zum dritten Platz reichen kann. Michael schrieb einen zweiten Platz und wurde dadurch Gesamtdritter.

Die Skoda 17.5 T Finale waren sehr spannend und hatten einige Positionswechsel an der Spitze. Das erste Finale konnte sich Sabrina mit komfortablem Vorsprung vor Daniel E. und Daniel F. sichern.
Lange Zeit sah es so aus, als ob das 2. Finale von Daniel F. gewonnen werden sollte, doch Daniel E. gelang im letzten Drittel in Führung. Von 3 gestartet war es aber Sabrina, die zuerst ihren Bruder überholte, Boden auf Daniel E. gutmachte und ihn dann sogar noch in der letzten Runde überholte und sich dadurch den Tagessieg, mit ihrem sieben Jahre alten Hotbody TC, sicherte. Zu erwähnen ist hierbei, dass am Ende des 2. Finallaufs die drei ersten Fahrer das Rennen innerhalb nur einer halben Sekunde beendeten.
Das dritte Finale sah einen Bilderbuchstart ähnlich und für die ersten Minuten fuhren die drei Schnellsten, wie an einer Perlenkette mit sehr engen Abständen hintereinander her. Bis Daniel F. in Führung liegend einen Curb trifft und Daniel E. damit die Führung überlässt. Das währte jedoch nicht allzu lange da auch Daniel E. nun auch einen Curb trifft. Damit kommt unser Abteilungsleiter knapp vor seiner Schwester und Daniel E. ins Ziel und sichert sich den 2. Platz.

Aufgefallen ist:

  1. dass die neue Methode Teppich zu kleben dazu führte, dass deutlich seltener nachgeklebt werden musste
  2. dass das Essen mal wieder spitze war
  3. dass RS seit langem wieder ein B-Finale hatte
  4. dass mittlerweile jeder 2. Fahrer ein Rookie ist

Zurück