2. Skoda Cup 2014

Das Wochenende des 26. und 27. Aprils stellte eine Premiere für den Skodacup dar, denn zum ersten Mal in der Geschichte der Rennserie wurde ein Rennen nicht auf einer Estenfelder Strecke ausgetragen, sondern auf der Hallenstrecke des MCC Bad Kissingen. Mit 45 Startern war das Fahrerlager der kleinen Halle dicht gefüllt. Ganz im Gegensatz zum Zeitplan: bereits am Samstag konnten nach dem freien Training 4 Vorläufe am Nachmittag gefahren werden und man lag in der Rennndurchführung größtenteils vor dem Zeitplan.
Hatte sich der ein oder andere vielleicht noch anfangs des Tages über das gute Wetter geärgert, das auch eine Outdoorveranstaltung zugelassen hätte, erwies sich die Wahl das Rennen auf der Hallenstrecke des MCC KG zu veranstalten als goldrichtig, denn bis zum Nachmittag hatte uns das für Estenfeld typische Wetter auch in Bad Kissingen eingeholt und es regnete wie aus Eimern.

Ungeachtet dessen nahmen die Vorläufe in der Halle ihren Gang.
In Rookie waren 16 Starter gekommen um für den Sieg zu kämpfen. Allen voran fuhr der amtierende Meister Pascal mit dem Doppelstarter Maik im Nacken.
Die Führung in der Fun Klasse zu halten, war für den Funmeister Roman schwerer als sonst, nicht nur durch die engere Strecke schrumpfte sein Polster auf die Konkurrenz sondern auch durch Daniels neues Auto und die Tatsache, dass Sebbo der sonst RS fährt für dieses Rennen mal Fun ausprobieren wollte.
In Skoda 17,5T mit 6 Startern hieß es wieder einmal Daniel gegen Daniel, dicht gefolgt von Jan Fuß.
Skoda RS war mit 7 Startern verhältnismäßig gut besetzt und hatte zum ersten Mal überhaupt mehr Starter als 17,5T. Die Strecke schien anfangs sehr eng für  RS. Jedoch waren sich die meisten RS Fahrer nach dem Event einig, dass die Strecke vor allem für ihre Größe und trotz der kräftigen Motorisierung sehr schön zu fahren war. Hier schienen anfangs nur Maik und Felix Schneider eine Chance auf den Sieg zu haben. Bis zum 3. Vorlauf war Maik auf TQ Kurs und erst im 4. Vorlauf konnte Sich David vor Maik setzen.

Spätestens am Sonntag waren wohl alle Fahrer dankbar, dass sowohl Strecke als auch Fahrerlager überdacht waren, denn es regnete noch immer. Für den letzten Tag der Veranstaltung standen noch 2 Vorläufe und 3 Finale für alle auf dem Zeitplan.
In Rookie gewann Maik dem Kampf um die Pole mit einem TT-01 gegen Pascal und Peter.
Roman konnte sich von seiner starken Konkurrenz absetzen und war damit vor Sebbo und Daniel auf der Fun Pole.
Daniel Fischer setzte sich gegen Daniel Eggersdörfer in Skoda durch, dahinter folgte Jan.
Doch für die Überraschung des Tages sorgte Michael Kexel, der erst Sonntag zum Fahren kam: er sicherte sich im letzten Vorlauf noch die RS Pole.
Auch in den Finalen zeigte Maik seinen Mitstreitern, dass sein TT-01 nicht zu unterschätzen ist und machte mit 2 Siegen in den ersten beiden Finalen vorzeitig den Sack zu. Im 3. Finale zeigte Pascal dann, was die moderneren riemengetreibenen Autos so können und fuhr die schnellste Laufzeit des Tages in Rookie.
Das erste RS A-Finale gewann David vor Felix und Maik. Michael fiel mit einem Defekt aus. Im zweiten Finale konnte David sein erstes Ergebnis wiederholen, diesmal dank einem Fahrfehler des führenden Michael. Das dritte Finale und somit den zweiten Gesamtrang sicherte sich Felix vor Maik.
Die Fun Finale verliefen für Roman ähnlich wie die RS Finale für David, denn er konnte die ersten beiden vor Sebbo und Daniel beziehungsweise Daniel und Florian gewinnen. Aber zum ersten Mal seit sehr langer Zeit gewann Roman das 3. Finale nicht, denn Sebbo siegte im letzten Fun Lauf des Tages vor Daniel und Roman.
Alle Skoda Finale wurden von Daniel F. gewonnen. Jan sicherte sich im ersten Finale einen zweiten Platz, landete aber insgesamt auf Platz 3 hinter Daniel E., da er seine Leistung in den beiden folgenden Finalen nicht wiederholen konnte.

Aufgefallen ist:

  • dass es wie aus Estenfeld gewohnt auch beim MCC bestens für das leibliche Wohl gesorgt war und besonders die Burger Anklang fanden.
  • dass die geringe Starterzahl dem Rennen keinen Abbruch tat. Ganz im Gegenteil: die Starterzahl erlaubte einen stressfreien Zeitplan ohne Verzögerungen als auch eine sehr entspannte Rennatmosphäre.
  • dass nicht derjenige mit der schnellsten Rundenzeit gewann sondern der, der weniger Fehler machte.
  • dass die Strecke sehr sauber und nahezu Fusselfrei war

Mit dem Ende des 2.Skodacups ist nun auch die Indoorsaison abgehakt beziehungsweise die Outdoorsaison eingeläutet. Auch der 3. Skodacup ist nicht mehr fern, in nur knapp einem Monat wird mittlerweile schon fast traditionell zum Mega-Race-Weekend, mit dem Skodacup am Samstag und der gastierenden TTSC Rennserie tags darauf, eingeladen.

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