3. Skoda Cup 2014

Mega Raceweekend

Für Manche war es das längste RC-Event des Jahres, das Mega-Raceweekend, schon fast traditionell am verlängerten Wochenende nach Christi-Himmelfahrt stattfindend, mit gleich 2 Rennen an einem Wochenende. Beginnend mit 2 Tagen freien Trainings, finden danach der Skodacup am Samstag und tags darauf die gastierende TTSC-Rennserie statt. Mit 72 Nennungen allein für den Skodacup ist es das wohl größte Outdoorrennen beim MST seit einer ganzen Weile gewesen. War Donnerstag wetterbedingt noch recht wenig auf der nassen Outdoor-Strecke des MST los, änderte sich das mit strahlendem Sonnenschein am Freitag recht schnell. Viele Fahrer wollten es sich nicht entgehen lassen sich gegenüber ihrer Konkurrenten einen kleinen Trainingsvorsprung herauszufahren. Wer seine Verbesserungen genau nachverfolgen wollte, der konnte an der bereits aufgebauten Zeitnahme seine Rundenzeiten einsehen. Am Samstag war es dann Zeit für den 3. Skodacup der Saison, was in Verbindung mit 2 Streichergebnissen hieß, dass in den ersten Klassen (Fun & RS) bereits Meistertitel entschieden werden konnten. Mit dem Wetter noch etwas besser als am Freitag waren ideale Bedingungen für das Rennen gesetzt. Davon konnte in Rookie Pascal am besten profitieren und fuhr seiner Konkurenz auf und davon und setzte sein Auto mit großem Abstand auf den TQ-Spot, dahinter kamen Marco und Michael will auf die Plätze 2 und 3.

In der 17,5T Klasse war die Sache nicht ganz so deutlich, weil die beiden Daniels schon zum dritten Mal dieses Jahr einen engen Kampf um den heißbegehrten Startplatz #1 führten. Am Ende setzte sich Daniel Fischer mit überlegener Konstanz gegen Daniel Eggersdörfer durch es folgte dicht dahinter Matthias Raab.

In der Klasse Fun gab es etwas das man seit Bestehen der Klasse dort noch nie gesehen hatte: einen spannenden Kampf um den ersten Startplatz für die Finale. Sonst immer vornewegfahrend hatte es Roman an diesem Wochenende nicht ganz so leicht, denn er bekam mächtig Druck von Daniel Seitz gemacht, der zeitweise nur wenige Zehntel hinter Roman lag. Roman nutze jedoch seine Routine und konnte sich so gegen Daniel durchsetzten. Damit schuf er gleichzeitig ideale Bedingungen um zum frühestmöglichen Zeitpunkt die Meisterschaft erneut für sich zu entscheiden. Den 3. Platz in der Startaufstellung erfuhr sich der jüngste Funfaher Sebastian Stalla.

Frisch vom ETS  gekommen, wurde das Geschehen in RS von David, Felix und Sebbo bestimmt. Nachdem den ersten Vorlaufdurchgang Felix gewann, konterte David in der zweiten Runde mit einer schnelleren Zeit. Im dritten Lauf fanden keine weiteren Verbesserungen mehr an der Spitze statt somit lautete die Startaufstellung für das Finale David vor Felix und Sebbo.

Die Rookie Finale waren zumindest für Pascal nicht allzu spannend, denn er konnte alle 3 Finale mit 1 bis 2 Runden Vorsprung gewinnen. Marco hatte es da schon deutlich schwerer, konnte aber am Ende seinen 2.Platz behaupten. Den letzten Podiumsplatz sicherte sich der von 5 gestartete Peter Fischer.

In Fun galt es für Roman den Sack im Kampf um die Meisterschaft zu zumachen, doch hieß für ihn dabei keinesfalls business as usual. Roman konnte nicht wie sonst gewohnt von der ersten bis zur letzten Runde führend seine Runden ziehen sondern musste sich gegen Daniel Seitz und Sebastian Stalla behaupten, die beide teils vor ihm lagen. Am Ende setzte Roman sich mit Routine und Konstanz gegen die Konkurrenz durch und gewann alle drei Finale und damit auch die Meisterschaft. Über den zweiten Platz konnte sich Daniel Seitz freuen, gefolgt wurde er von RC-Car-Urgestein Manny Pfister. Trotz sehr guter Leistungen schaffte es Sebastian leider nicht aufs Podium und landete auf dem undankbaren 4. Platz.

Obwohl der Kampf um die Meisterschaft in Skoda noch nicht entschieden werden konnte, bedeutete der Sieg von Daniel Fischer über Daniel Eggersdörfer, dass der Skodameisterschaftstitel an die Familie Fischer geht – alle Skoda 17,5T wurden bisher entweder von Daniel oder Sabrina gewonnen. Hinter Daniel E. kam Matthias auf den dritten Platz, der undankbare 4. Platz ging an Julian Schirmer der sich von Startplatz 8 durchs Feld gekämpft hatte.

Die letzte Entscheidung des Tages stand der schnellsten Klasse, Skoda RS, aus. Hier ging es für David sowohl um den Tagessieg, als auch die Chance frühzeitig Meister zu werden. Dies gelang ihm auch mit Siegen in den ersten beiden Finalen, dahinter kamen in Startreihenfolge auf die Plätze 2 bis 4 Felix, Sebbo und Max Minges aus Bamberg.

Nach der Siegerehrung wurde von vielen, dann schon wieder weitertrainiert. Der Skodacup war zwar in ungewohnt gutem Wetter vorübergegangen, nicht jedoch das Rennwochenende. Sonntag erwartete die Fahrer nur 12 Stunden nach der Skodacup-Siegerehrung bereits das nächste Rennen: die gastierende TTSC und STW Rennserie von Ralf Müller.

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